Unter endoskopischer Kontrolle erfolgt die Einspritzung von sterilem Wasserdampf in das zu behandelnde Prostatagewebe. Behandelt wird die innere Zone der Prostata, welche die Vergrösserung der Prostata und somit die Beschwerden verursacht. Durch Kontakt mit dem Gewebe geht der Wasserdampf in seinen flüssigen Zustand zurück und gibt dabei die gespeicherte Wärmeenergie frei. Diese Energie wirkt direkt auf die Zellen im Behandlungsgebiet ein. Durch die abgegebene Wärmeenergie werden die Zellen im Behandlungsgebiet geschädigt und abgebaut. Dies führt zur Schrumpfung der Prostata, so dass je nach Grösse der Prostata nach einigen Wochen der Weg für den Harnfluss frei ist. Nach der Behandlung erhalten die Patienten*innen einen Harnröhrenkatheter, der nach wenigen Tagen entfernt werden kann.
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