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Schwerpunkt

Prostatakrebs

Prostatakrebs ist die am häufigsten diagnostizierte Krebserkrankung bei Männern und tritt überwiegend ab dem 50. Lebensjahr auf. Die Art der Therapie hängt vom Stadium des Tumors sowie dem Alter des Betroffenen ab.

Was ist Prostatakrebs?


Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes. In der Fachsprache spricht man auch von einem Prostatakarzinom. Statistiken zeigen, dass etwa jeder siebte Mann im Verlauf seines Lebens an einem Prostatakrebs erkrankt. Es existieren verschiedene Formenvon Prostatakrebs, die unterschiedlich gefährlich für die betroffenen Männersein können. Einige Prostatakarzinome wachsen schnell und stellen eineernsthafte Bedrohung für die betroffenen Männer dar. Andere Prostatakarzinome wachsen vergleichsweise langsam und bedürfen vorerst keiner Therapie. Zur Einteilung in aggressiven und nicht-aggressiven Prostatakrebs ist der sogenannte Gleason-Score von grosser Bedeutung. Der Gleason-Score ist ein prognostischer Parameter zur Beurteilung des Prostatakarzinoms. Er beruht auf der feingeweblichen, architektonischen Struktur der Tumorzellen. Die unterschiedlichen Formen von Prostatakrebs ermöglichen den betroffenen Männern verschiedene, individuelle Therapieoptionen. Bevor eine Entscheidung für oder gegen die Behandlung von Prostatakrebs getroffen wird, erfolgt stets eine umfassende Erhebung der persönlichen Krankengeschichte und eine gezielte Diagnostik. Die Lebenserwartung der betroffenen Männer ist mitentscheidend bei der Wahl der optimalen Therapie.
Definition Prostatakrebs
Prostatakrebs ist eine bösartige Erkrankung der Prostata. Die genauen Ursachen für die Entstehung von Prostatakrebs sind bisher unbekannt. Es scheinen jedoch verschiedene Risikofaktoren wie das Alter und familiäre Veranlagungen eine Rolle zu spielen. Typische Anzeichen können Probleme beim Wasserlassen, Blut im Urin oder ein brennendes Gefühl sein. Um Prostatakrebs frühzeitig zu erkennen, werden verschiedene Vorsorgeuntersuchungen wie eine digito rektale Untersuchung der Prostata über den Enddarm und ein Bluttest (PSA-Wert) durchgeführt. Bei Verdacht auf Prostatakrebs wird zur Bestätigung  eine Gewebeentnahme (Biopsie) vorgenommen. Verschiedene Fachgesellschaften empfehlen regelmässige Vorsorgeuntersuchungen für Männer ab einem bestimmten Alter, um frühzeitig mögliche Anzeichen von Prostatakrebs festzustellen und rechtzeitig mit einer geeigneten Behandlung beginnen zu können

Unsere Experten zum Thema Prostatakrebs

Bei Verdacht auf Prostatakrebs wird zur definitiven Diagnose eine Gewebeentnahme aus der Prostata vorgenommen.

Was verursacht Prostatakrebs

Die genaue Ursachen für die Entstehung von Prostatakrebs sind noch nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass verschiedene Faktoren dazu beitragen können.

Zunehmendes Alter

Alter ist ein wichtiger Risikofaktor für Prostatakrebs.
Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für die Entwicklung von Prostatakrebs. Es wird empfohlen, regelmässige Vorsorgeuntersuchungen durchzuführen, insbesondere ab einem bestimmten Alter.

Das Hormon Testosteron

Hormone können einen Einfluss auf die Enstehung von Prostatakrebs haben.
Eine Überproduktion bestimmter Hormone oder hormonelle Störungen können das Wachstum von Prostatakrebs begünstigen. Bei Verdacht auf hormonelle Probleme sollte eine umfassende Diagnostik erfolgen, um mögliche Zusammenhänge mit Prostatakrebs auszuschliessen.

Genetische Faktoren

Eine familiäre Veranlagung zu Prostatakrebs kann ebenfalls das individuelle Krebsrisiko erhöhen.
Wenn in der Familie bereits Fälle von Prostatakrebs aufgetreten sind, besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, selbst daran zu erkranken. Es ist wichtig, dies bei der eigenen Gesundheitsvorsorge zu berücksichtigen und eng mit einer Fachärztin oder einem Facharzt zusammenzuarbeiten.

Welche Symptome deuten auf Prostatakrebs hin?

Prostatakrebs kann in frühen Stadien keine oder nur wenige Symptome verursachen. Erstes Anzeichen für einen Prostatakrebs ist oft ein erhöhter Blutwert, das sogenannte PSA (prostataspezifisches Antigen). Ebenfalls verdächtig kann eine tastbare Verhärtung der Prostata im Rahmen der digito rektalen Tastuntersuchung sein. Hinweise auf Prostatakrebs lösen bei den Betroffenen oftmals Unsicherheiten und Ängste aus. Umso wichtiger ist es, jeden Anfangsverdacht diagnostisch sicher abzuklären. Hier sind einige der häufigsten Symptome von Prostatakrebs auf die Patienten selber achten können:

Häufiges
Wasserlassen

Blut im Urin
oder Sperma

Schmerzen im
Beckenbereich

Die Früherkennung von Prostatakrebs ist entscheidend für eine rechtzeitige Diagnose und Behandlung. Eine wichtige Methode zur Erkennung von Prostatakrebs ist die regelmässige Untersuchung des Blutes(PSA-Wert). Ein weiteres Warnsignal kann das Vorhandensein von Blut im Urin sein. Bei Verdacht auf Prostatakrebs sollte umgehend ein Arzt konsultiert werden, um eine mögliche bösartige Veränderung der Prostata abklären zu lassen. Eine frühe Diagnose ermöglicht in vielen Fällen eine effektive Behandlung von Prostatakrebs. Fachgesellschaften empfehlen Männern ab einem bestimmten Alter regelmässige Vorsorgeuntersuchungen, um eventuelle Anzeichen oder Symptome frühzeitig zu erkennen. Zu den Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebs gehören unter anderem operative Eingriffe, Strahlentherapie, fokale Therapie und medikamentöse Therapien. Eine individuelle Beratung durch eine Fachärztin oder einen Facharzt ist von grosser Bedeutung.

Bei alta uro ist die Diagnose und Behandlung von Prostatakrebs ein Schwerpunkt.

Untersuchungsmethoden bei Verdacht auf Prostatakrebs

Bei Verdacht auf Prostatakrebs folgen wir bei alta uro einem standardisierten Vorgehen. Zuerst organisieren wir eine multiparametrische Magnetresonanztomographie (kurz mpMRT) der Prostata. Die Untersuchung wird in Zusammenarbeit mit einem Radiologiezentrum durchgeführt. Dabei handelt es sich um eine moderne MRT-Technik, die hochauflösende Bildsequenzen von der Prostata erstellt. Durch diese Untersuchung können krebsverdächtige Bereiche viel früher und präziser erkannt werden. Bestätigt sich der Verdacht auf Prostatakrebs durch die mpMRT, ist eine Prostatabiopsie notwendig.

Fusions- und Mappingbiopsie der Prostata: Modernste Bildgebung mittels MRT mit dem sicherenund präzisen Verfahren der perinealen Prostatabiopsie
Wie funktioniert die Fusions- und Mappingbiopsie?
Wann ist eine Fusions- und Mappingbiopsie der Prostata erforderlich?
Was ist der Unterschied zwischen einer herkömmlichen Biopsie und einer Fusionsbiopsie der Prostata?
Wie läuft die Prostatabiopsie ab?

Diagnose Prostatakrebs

Wir wissen, dass die Diagnose Prostatakrebs für viele Männer zunächst ein Schock sein kann. Uns ist es ein wichtiges Anliegen, unsere Patienten zuallererst zu beruhigen. Prostatakrebs ist in den meisten Fällen nicht mit anderen Tumorerkrankungen wie beispielsweise Darm- oder Lungenkrebs vergleichbar, bei denen schnelles Handeln oft dringend erforderlich ist. Es ist von grosser Bedeutung, nichts zu überstürzen und die Situation in Ruhe zu betrachten. Wir nehmen uns die Zeit, um gemeinsam mit Ihnen die Befunde zu besprechen und die verschiedenen Möglichkeiten einer Therapie zu erläutern. Eine individuell angepasste Behandlungsstrategie ist essenziell und wir möchten unsere Patienten und deren Angehörige auf diesem Weg begleiten. Unser Team aus erfahrenen Experten steht unseren Patienten hierbei zur Seite. Bei Fragen und Bedenken haben wir stets ein offenes Ohr. Gemeinsam gehen wir Schritt für Schritt, um die optimale Therapie zu finden, erfolgreich durchzuführen und die Lebensqualität unserer Patienten bestmöglich zu erhalten.

Behandlungsmöglichkeiten für Prostatakrebs

Die Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebs umfassen aktive Überwachung, Operation, Strahlentherapie, fokale Therapie, Hormontherapie, Chemotherapie und Immuntherapie. Bei der aktiven Überwachung wird der Prostatakrebs zunächst beobachtet und erst behandelt, wenn er aggressiver wird. Die Operation beinhaltet die komplette Entfernung der Prostata. Fokale Therapie bedeudet, dass nur der krebstragenden Teils der Prostata behandelt wird. Die Strahlentherapie zielt darauf ab, den Krebs mit gezielten radioaktiven Strahlen zu zerstören. Hierbei wird die gesamte Prostata bestrahlt. Die Hormontherapie unterdrückt das Wachstum von Krebszellen durch Blockieren männlicher Hormone und kommt wie die Chemotherapie bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen zum Einsatz. Die Immuntherapie wird eingesetzt um das körpereigene Immunsystem zu unterstützen oder zu stimulieren, um so gegen den Krebs besser ankämpfen zu können.

Aktive Überwachung

Der Prostatakrebs ist wenig aggressiv und wird regelmässig überwacht. Ziel der aktiven Überwachung ist es ein Fortschreiten der Erkrankung rechtzeitig zu erkennen und eine  Behandlung einzuleiten.

Vorteile und Risiken der aktiven Überwachung: Die aktive Überwachung bietet den Vorteil, dass invasive Behandlungen (z.B. Operation oder Bestrahlung) vermieden werden können und so mögliche Nebenwirkungen und Risiken vermieden werden. Jedoch besteht auch das Risiko, dass der Krebs während der Überwachung fortschreitet, was später eine intensivere Behandlung erforderlich machen kann.

Regelmässige Untersuchungen bei der aktiven Überwachung: Während der aktiven Überwachungsphase müssen regelmässige Untersuchungen wie PSA-Tests, MRT-Untersuchungen der Prostata und Gewebebiopsien durchgeführt, um ein Fortschreiten der Tumorerkrankungen rechtzeitig zu erkennen. Diese Untersuchungen sind entscheidend für die Entscheidung über weitere Behandlungsmassnahmen.

Radikale Prostatektomie

– die «klassische» Prostataresektion, durchgeführt mit moderner Technik

Bei der radikalen Prostatektomie wird die Prostata vollständig mit den Endstücken von Samenleiter und Samenblasen entfernt. Den Eingriff führen wir bei alta uro routiniert mit dem Da Vinci Robotersystem duch. Dazu steht uns der weltweit modernste OP-Roboter zur Verfügung.
Für wen ist das Verfahren geeignet?
Die radikale Prostatektomie ist in erster Linie für Männer mit lokal begrenztem Prostatakrebs geeignet. Bei diesen Patienten hat sich der Tumor noch nicht über die Grenzen der Prostata ausgebreitet und Metastasen gebildet. Die Entscheidung für eine radikale Prostatektomie wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter das Ausmass des Tumors, die Höhe des PSA-Werts (Prostataspezifisches Antigen) im Blut, der Gleason-Score (Grad der Tumoraggressivität) so wie das Alter und die Gesundheit des Patienten.
Welche Vorteile bietet dieses Verfahren?
Beseitigung des Tumors: Die Entfernung der Prostata kann den primären Tumor und krebserregende Zellen vollständig entfernen, was zu Heilung oder zumindest zu einer signifikanten Verringerung des Tumors führen kann.

Kontrolle des Krebses: Die Prostatektomie zielt darauf ab eine Ausbreitung des Prostatakrebes auf umliegendes Gewebe oder andere Organe zu verhindern.

Langfristige Überlebensvorteile: Die radikale Prostatektomie kann das langfristige Überleben verbessern. Dies gilt insbesondere bei lokal begrenztem Prostatakrebs und günstigen prognostischen Faktoren.

PSA-Überwachung: Nach der Operation wird der PSA-Wert im Blut regelmässig kontrolliert. Nach operativer Therapie sollte der PSA-Wert nicht mehr nachweisbar sein.
 Welche Risiken und Nachteile sind bekannt?
Die radikale Prostatektomie birgt klassisache operative Risiken wie Infektionen, Blutungen, Verletzungen umliegender Strukturen und Wundheilungsstörungen. Mögliche Nebenwirkungen sind Harninkontinenz, erektile Dysfunktion, Beeinträchtigung der Hormonproduktion und psychologische Aspekte. Eine gründliche Beratung mit der behandelnden Fachärztin oder dem behandelnden facharzt ist wichtig, um die individuellen Risiken zu verstehen und die beste Behandlungsoption zu wählen.

Fokale Therapie

– der Tumor wird gezielt behandelt, während das gesunde Prostatagewebe weitgehend geschont wird.

Bei der fokalen Therapie wird lediglich der vom Krebs betroffene Anteil der Prostata behandelt. Bei alta uro führen wir die fokale Therapie mittels irreversibler Elektroporation (IRE Nanoknife) durch.
Für wen ist das Verfahren geeignet?
Fokale Therapie kommt für Männer mit lokal begrenztem Prostatakrebs infrage: Sie richten sich nur gegen die vom Tumor betroffenen Anteile der Prostata.
Welche Vorteile bietet dieses Verfahren?
Eine fokale Therapie zerstört den Tumor örtlich. Dadurch ist die Behandlung schonender für den Patienten und oftmals auch mit weniger Nebenwirkungen verbunden als eine Operation oder Bestrahlung der gesamten Prostata.
 Welche Risiken und Nachteile sind bekannt?
Bei der fokalen Therapie der Prostata bestehen Risiken wie unvollständige Tumorbehandlung, Krebsrezidiv und Gewebeschädigung. Zudem fehlen noch Langzeitdaten. Die Auswahl des geeigneten Patienten ist entscheidend für den Erfolg einer fokalen Therapie.

Fortgeschrittener Prostatakrebs

Bei lokal fortgeschrittenen Tumoren erfolgt ebenfalls die Operation, allerdings mit erweiterter Entnahme von Lymphknoten bzw. Entfernung von Lymphknotenmetastasen. Auch diese Operation ist in den meisten Fällen mit dem Da Vinci Robotersystem möglich.
Was bedeuted lokal fortgeschrittender Prostatakrebs?
Welche Operationsmöglichkeiten gibt es?
Welche weiteren Therapiemöglichkeiten gibt es?

Metastasierter Prostatakrebs

Besteht ein bereits weiter fortgeschrittener Prostatakrebs mit Metastasen, so ist eine medikamentöse Therapie notwendig. Zusätzlich kann in dieser Situation eine Bestrahlung von grossem Nutzen sein. Die Behandlung bei fortgeschrittenem Prostatakrebs führt alta uro in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit den örtlichen Tumorzentren durch.
Strahlentherapie
Die Strahlentherapie bei Prostatakrebs kann je nach individuellem Fall unterschiedlich verlaufen. Eine Therpaie besteht aus mehren Sitzungen. Hier erfolgtdie genaue Ausrichtung und Positionierung des Patienten sowie die Verabreichung der Strahlen. Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Hautreizungen und Verdauungsprobleme sind möglich, ebenso wie mögliche Spätfolgen wie Impotenz oder Harninkontinenz.
Hormontherapie
Die Hormontherapie ist eine gängige Behandlungsoption bei fortgeschrittenem Prostatakrebs. Diese Therapie zielt darauf ab, das Wachstum von Krebszellen zu verlangsamen oder zu stoppen, indem sie die Produktion bestimmter Hormone blockiert. Die Hormontherapie kann in Form von Medikamenten erfolgen und wird oft in Kombination mit anderen Behandlungen wie Operation oder Strahlentherapie eingesetzt.
Chemotherapie
Die Chemotherapie ist eine mögliche Behandlungsoption für fortgeschrittenen Prostatakrebs. Hierbei werden Medikamente eingesetzt, um die Tumorzellen im Körper zu bekämpfen. Die Chemotherapie wird oft in fortgeschrittenen Stadien des Prostatakrebses eingesetzt und kann dazu beitragen, das Wachstum des Tumors zu verlangsamen oder ihn sogar zu verkleinern.

Bei der Chemotherapie können verschiedene Nebenwirkungen auftreten, wie zum Beispiel Übelkeit, Haarausfall oder Müdigkeit. Es ist wichtig, diese möglichen Nebenwirkungen mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt zu besprechen und entsprechende Unterstützung während der Behandlung zu erhalten. Die genaue Dauer und Häufigkeit der Chemotherapie hängt von verschiedenen Faktoren ab und wird individuell auf den Patienten abgestimmt.
Immuntherapie
Immuntherapie ist eine Behandlungsmethode, die das körpereigene Immunsystem aktiviert, um Krebszellen anzugreifen. Sie kann bei fortgeschrittenem Prostatakrebs eingesetzt werden, wenn andere Therapien nicht ausreichend wirksam sind.
Kombinierte Therapie
Eine kombinierte Therapie kann eine effektive Behandlungsoption bei Prostatakrebs sein. Sie kombiniert verschiedene Therapien wie Operation, Strahlentherapie und Hormontherapie, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Diese Kombination ermöglicht es, die Wirksamkeit einzelner Therapieformen zu maximieren.

Lebensstiländerungen und begleitende Massnahmen

... können einen positiven Einfluss auf den Verlauf einer Prostatakrebserkrankung haben. Eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und ballaststoffreichen Lebensmitteln ist empfehlenswert. Regelmässige körperliche Aktivität hilft dabei, das Immunsystem zu stärken und den Heilungsprozess zu unterstützen. Zudem können unterstützende Therapien wie zum Beispiel Akupunktur oder Entspannungstechniken sowie der Besuch von Selbsthilfegruppen eine positive Wirkung auf das psychische Wohlbefinden und somit auf den Krankheitsverlauf haben.
Gesunde Ernährung
Regelmässige körperliche Aktivität
Unterstützende Therapien und Selbsthilfegruppen

FAQs

Was ist Prostatakrebs?

Prostatakrebs ist eine bösartige Erkrankung der Prostata. Die Prostata ist eine Drüse, die sich unterhalb der Blase befindet und an der Produktion von Samenflüssigkeit beteiligt ist.

Was sind die Ursachen von Prostatakrebs?

Die genauen Ursachen von Prostatakrebs sind noch nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch angenommen, dass bestimmte Risikofaktoren wie das Alter, familiäre Veranlagungen, eine ungesunde Ernährung und ein inaktiver Lebensstil eine Rolle spielen könnten.

Welche Symptome deuten auf Prostatakrebs hin?

Prostatakrebs kann in frühen Stadien keine oder nur wenige Symptome verursachen. Typische Anzeichen können Probleme beim Wasserlassen, Blut im Urin oder Ejakulat sowie Schmerzen im Beckenbereich sein. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Symptome auch bei anderen Erkrankungen auftreten können, daher ist eine fachärztliche Abklärung ratsam.

Wie wird Prostatakrebs diagnostiziert?

Die Diagnose von Prostatakrebs erfolgt in der Regel durch eine Kombination verschiedener Untersuchungen, darunter eine digito rektale Untersuchung, ein Bluttest (PSA-Test) und eine multiparametrische Magnetresonanztomographie (mpMRT) der Prostata. Bei Verdacht auf Prostatakrebs kann eine Gewebeentnahme (Biopsie) notwendig sein, um die Diagnose zu bestätigen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Behandlung von Prostatakrebs hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Stadiums der Erkrankung, des Allgemeinzustands des Patienten und der Tumorcharakteristik. Mögliche Behandlungsoptionen umfassen aktive Überwachung, Operation, fokale Therapie, Strahlentherapie, Hormontherapie und Chemotherapie.

Wie hoch ist die Heilungschance bei Prostatakrebs?

Die Heilungschance bei Prostatakrebs hängt vom Stadium der Erkrankung und der Art des Tumors ab. Früh erkannte und lokal begrenzte Tumore haben in der Regel eine gute Heilungschance. Eine frühzeitige Diagnose und individuell angepasste Behandlung sind entscheidend für das Behandlungsergebnis.

Ab welchem Alter sollte ich mich auf Prostatakrebs untersuchen lassen?

Verschiedene Fachgesellschaften empfehlen regelmässige Vorsorgeuntersuchungen für Männer ab einem bestimmten Alter, um mögliche Anzeichen von Prostatakrebs frühzeitig zu erkennen. Das empfohlene Untersuchungsalter kann je nach Risikofaktoren variieren, weshalb es ratsam ist, dies mit einer Fachärztin oder einem Facharzt zu besprechen.

Ist Prostatakrebs vererbbar?

Ja, es gibt eine vererbbare (genetische) Komponente bei Prostatakrebs. Männer, in deren Familie Prostatakrebs aufgetreten ist, haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko, ebenfalls zu erkranken. Es ist ratsam, die Familienanamnese mit einer Fachärztin oder einem Facharzt zu besprechen, um das individuelle Risiko besser einordnen zu können.

Prostatektomie: Was ist das?

Die Prostatektomie ist eine chirurgische Operation zur Entfernung der Prostata. Bei dieser Operation wird die gesamte Prostata entfernt.

Wann wird eine Prostatektomie durchgeführt?

Die Prostatektomie wird in erster Linie bei Patienten mit lokalisiertem Prostatakrebs angewendet. Sie kann auch bei fortgeschrittenem Krebs eingesetzt werden, um Symptome zu lindernrn und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen.

Was sind mögliche Komplikationen nach einer Prostatektomie?

Inkontinenz: Einige Patienten können vorübergehend oder dauerhaft Probleme haben, ihren Urin zu halten.

Erektile Dysfunktion: Nach der Operation kann es passieren, dass Männer Schwierigkeiten haben, eine Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten.

Infektionen oder Blutungen: Wie bei jeder chirurgischen Eingriff besteht ein gewisses Risiko für Infektionen und Blutungen.

Wie kann ich mein Risiko für Prostatakrebs reduzieren?

Ein gesunder Lebensstil kann das Risiko für Prostatakrebs reduzieren. Dazu gehören regelmässige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, der Verzicht auf Rauchen und ein massvoller Alkoholkonsum.

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